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Die Lagerstätte Caminau bildete sich erdgeschichtlich aus dem Lausitzer Granodiorit. Durch kaolinitische Verwitterung aufgrund des feuchten Klimas des Tertiärs entstand eine Lagerstätte, die seit 1904 abgebaut wird. Der Tagebau befindet sich südwestlich der Innerlausitzer Hauptverwerfung. Die Kaolin-Produkte aus Caminau sind besonders geeignet für die Papierindustrie und für die Buntstifte- und Kosmetikindustrie.
Seit 1999 gibt es zwischen dem Bergbaustandort Caminau, im Herzen der Lausitz, geprägt von einer Heide- und Teichlandschaft und dem Förderwerk Land- und Forstwirtschaft Sachsen e.V. eine enge Zusammenarbeit. Das bekannteste Ergebnis ist der Biotopenverbund Caminau.